UX-Optimierung für Lufthansas IT-Sicherheitssysteme
Lufthansa erfasst IT-Assets in über 600 Konzernunternehmen. Wir haben die Oberfläche neu strukturiert, damit jede Rolle nur sieht, was für ihre Entscheidungen zählt.
Ein System kann technisch einwandfrei laufen und trotzdem niemandem helfen. Genau das war bei Lufthansas IT-Sicherheitsprojekt ProTack der Fall: Nach vier Jahren Entwicklung erfasste es IT-Assets aus über 600 Konzernunternehmen, zeigte aber vor allem lange, ungefilterte Listen. Wir kamen spät ins Projekt und haben trotzdem viel bewegt: weniger Daten, klare Rollen und eine gemeinsame Oberfläche für vier Teilprojekte.
Challenges & Ziele
Kein Überblick über 600+ KonzernunternehmenLufthansa fehlte ein Weg, IT-Assets in über 600 Konzernunternehmen systematisch zu überwachen. Alter und Zustand der Systeme waren zentral nicht nachvollziehbar, ebenso wenig die Sicherheitslage bei externen IT-Dienstleistern.
Technisch stabil, in der Bedienung überforderndNach vier Jahren Entwicklung funktionierte das System, zeigte aber ungefilterte Informationslisten. Rund drei Viertel der angezeigten Daten waren für die Stakeholder nicht relevant.
Vier Teilprojekte, vier LogikenIT-Asset-Inventar, Security Scoring, Lieferantensicherheit und Clustering waren eigenständig gewachsen. Über die Jahre hatten sich inhaltliche Inkonsistenzen angesammelt, die das gemeinsame Arbeiten erschwerten.
Informationen auf das Wesentliche reduzierenJede Rolle sollte nur die Daten sehen, die für ihre Entscheidungen zählen. Statt vollständiger Listen: gefilterte, nach Relevanz sortierte Sichten.
Vier Teilprojekte in einer Oberfläche zusammenführenSecurity Officer, Technik-Teams und Lieferantenmanagement sollten in einem System arbeiten, ohne zwischen vier unterschiedlichen Logiken zu wechseln.
Ein Design-System, das zum Bestand passtDie Lösung musste innerhalb der vorhandenen technischen Rahmenbedingungen und Libraries der Cyber-Security-Abteilung funktionieren und für kommende Erweiterungen tragfähig sein.
Unsere Lösung

Interface Optimierung
Die Oberfläche wurde neu strukturiert, sodass jede Rolle nur die für sie relevanten Informationen sieht.

Clustering-Visualisierung
Ein Visualisierungssystem zeigt drei Ebenen von Clustern für klare Kategorisierung und Zuweisung von Verantwortlichkeiten.

Integration
Alle vier Teilprojekte des ProTack-Systems wurden in einer gemeinsamen, übersichtlichen Oberfläche zusammengeführt.

Datenfilterung
Unnötige Informationen wurden entfernt. Übrig bleibt nur das, was für Entscheidungen wirklich zählt.
Unser Ansatz
Wir kamen vier Jahre nach Projektstart dazu. Das hieß: kein Neuanfang, sondern Klarheit in einem gewachsenen System schaffen. Vier Teams hatten eigenständig gearbeitet und unterschiedliche Vorstellungen davon entwickelt, wie alles zusammenpasst. Deshalb haben wir zuerst alle Beteiligten an einen Tisch geholt. In kurzen Co-Creation-Workshops mit Product Ownern und Projektmanager:innen haben wir gemeinsam festgelegt, welche Informationen für wen wirklich relevant sind. Parallel haben wir inhaltliche Widersprüche aufgelöst und ein Design-System entwickelt, das zu den bestehenden Libraries der Cyber-Security-Abteilung passt.
Die Ergebnisse
Durch die Neuorganisation der Benutzeroberfläche konnten komplexe Prozesse vereinfacht und die Effizienz deutlich gesteigert werden.
Informationen auf das Wesentliche reduziert
Jede Rolle sieht die Daten, die für ihre Entscheidungen zählen, statt ungefilterte Informationslisten.
Schnellerer Zugriff auf kritische Informationen
Sicherheitsverantwortliche erkennen Risiken direkt im Dashboard, statt sich durch Teilsysteme zu arbeiten.
Vollständiger Überblick über alle IT-Assets
Das Clustering auf drei Ebenen zeigt, wer für welches System zuständig ist.


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